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Der Botanische Garten Rombergpark ist ein echtes grünes Highlight in der fast 600.000 Einwohner-Stadt Dortmund. Bereits seit 1822 lädt der heute 65 ha große Park Menschen dazu ein, sich hier zu erholen.

Die Geschichte des Gartens

Ursprünglich war dieser grüne Fleck Erde 1822 von der Adelsfamilie von Romberg als englischer Landschaftspark angelegt worden. Erst 100 Jahre später kaufte die Stadt Dortmund den Park und integrierte den Botanische Garten. Leider litt der Park sehr unter den Bombenangriffen des Zweiten Weltkriegs. Das Schloss von Romberg wurde sogar völlig zerbombt. Doch davon ließen sich die Dortmunder nicht entmutigen. 1949 wurde der Park unter neuer Leitung von Gerd Krüssmann wieder hergerichtet und erreichte so internationale Anerkennung. Die Leitung wechselte zwei weitere Male. Seit 1995 ist der Rombergpark unter der Leitung von Heribert Reif.

Die Highlights vom Botanischen Garten Rombergpark

Bevor wir Ihnen die Highlights erklären, wollen wir Ihnen noch eine kurze Definition für einen botanischen Garten geben: Ein Botanischer Garten ist eine Sammlung von verschiedenen Pflanzen aus der ganzen Welt. Häufig werden diese Pflanzen, Bäume und Sträucher nach Herkunft geordnet gepflanzt. Eine Besonderheit am Botanischen Garten in Dortmund ist die auf Bäume beschränkte Sammlung. Diese wird Arboretum genannt.

Eine weitere Besonderheit ist, dass Gerd Krüssmann damals die flächenmäßig größte Sammlung an gärtnerischen Ziergehölzen in ganz Europa zusammentrug. Bis heute sind es 4.500 verschiedene Arten.

Zudem sind auch die Pflanzenschauhäuser ein Highlight im Rombergpark. Hierdurch können Menschen im Ruhrgebiet wärmere Klimazonen und ihre prachtvollen Pflanze näher gebracht werden. Seit 1958 finden viele verschiedene tropische und exotische Pflanzen auf 1.000 m² ihren Schutz. Insgesamt gibt es vier Pflanzenschauhäuser im Rombergpark. Darunter sind ein Kakteen- und Sukkulentenhaus, ein Farnhaus mit einem Steinkohlewald, ein Tropenhaus und ein Kalthaus. Im Tropenhaus herrschen sogar konstant 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit, um den Pflanzen ein ideales Habitat bieten zu können.

Letztlich ist noch das schulbiologische Zentrum des Botanischen Garten Rombergpark zu nennen. In diesem wird seit 25 Jahren Unterricht für ein gutes Naturverständnis angeboten.

Preise

(2017) Öffentliche Führungen im Botanischen Garten kosten nur zwei Euro. Kinder unter vierzehn Jahren sind hierbei vom Preis ausgeschlossen. Der Eintritt der Pflanzenschauhäuser beträgt 2,50 €. Hierbei zahlen Kinder bereits ab sechs Jahren. Der Rombergpark bietet aber auch private Gruppenführungen an. Bei einer Gruppengröße von maximal 30 Personen beträgt der Preis 80,00 €. Falls auch noch die Pflanzenschauhäuser besichtigt werden wollen, ist hierbei der separate Eintrittspreis dazu zu berechnen.

 

Bildquelle: Pixabay - User: Pexels
Lara

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