Wohlfühlklima

WohlfühlklimaEndlich Sommer! Allzu oft können wir diesen Jubelschrei ja leider nicht loslassen. Doch kaum ist es dann soweit und das Thermometer klettert auf sagenhafte 30 Grad und mehr, fangen wir schon wieder an zu jammern: „Diese Hitze ist ja nicht auszuhalten“, „Wann kühlt es endlich wieder ab“ und ähnliche Sprüche sind von denen zu hören, die sich noch letzte Woche darürer beklagten, dass es einfach nicht mehr richtig schön heiß wird. Dabei sind es meistens nicht die sommerlichen Temperaturen, die uns zu schaffen machen, sondern unser falscher Umgang damit. Was sollten denn sonst die Menschen in den südlichen Ländern sagen? Sie haben gelernt, mit der Hitze zu leben und vernünftig umzugehen. Tun wir es doch auch für unser Wohlfühlklima!

Die Wohnung kühl halten für das richtige Wohlfühlklima

An einem sonnenreichen Tag sind wir froh, wenn wir eine kühle Rückzugsmöglichkeit haben. „My home is my castel“ wäre natürlich optimal, weiß man doch um die kühlende Wirkung der dicken, feuchten Burgmauern. Doch auch ein durchschnittsdeutsches Eigenheim oder Etagenwohnungsdomizil ohne Klimaanlage lässt sich mit etwas Achtsamkeit das Wohlfühlklima auf erträglichem Temperaturniveau halten – wenn es sich nicht gerade um eine rundum verglaste Altbauwohnung ohne jeden Sonnenschutz handelt! Gelüftet wird grundsätzlich nur über Nacht, morgens vor sieben oder abends, wenn die Temperaturen wieder gesunken sind. Tagsüber bleiben die Fenster geschlossen, die Rollläden unten und die Vorhänge zugezogen. Wenn Sie keine ständige Verdunkelungsmöglichkeit haben, behelfen Sie sich in dieser Zeit mit einem (dunklen) Laken, einem Tischtuch, einer Decke oder einem großen Stück Pappkarton – Hitzenot macht erfinderisch! Feuchte Tücher in der Wohnung und im Schlafzimmer sorgen durch die Verdunstungskälte für ein klein wenig Abkühlung. Wenn Sie zur Verdunklung also Tücher vor die Fenster hängen, feuchten Sie sie vorher an – Sie schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Wer einen Zimmerbrunnen besitzt: Auf Höchstleistung schalten!

Für das Wohlfühlklima hitzegerecht kleiden

Wenn die Sonne scheint, möchten wir uns am liebsten alle Kleider vom Leib reißen – im normalen Arbeitsalltag und Familienalltag ist das allerdings für das Wohlfühlklima etwas gewagt. Zudem ist die Haut dann erbarmungslos der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Wer sich im Freien aufhält, und sei es nur in der Mittagspause auf dem Weg ins Café, sollte den Körper lieber nicht zu freizügig preisgeben. Wichtig für das Wohlfühlklima ist, dass die Kleidung die Luft zirkulieren lässt, nicht eng am Körper anliegt und luftdurchlässig ist. Hitzestaus provozieren Schweißausbrüche! Verzichten Sie also auf Kunstfasern und greifen Sie zu kühlen Leinenstoffen, zu Baumwolle oder Seide. Auch wenn Sie auf Heavy Metal stehen: In hellen Farben kommen Sie deutlich weniger ins Schwitzen, da sie Sonne und Hitze ein Stück weit reflektieren. Beim Aufenthalt im Freien benutzen Sie einen breitkrempigen Sonnenhut oder eine Baseballkappe, auch wenn Sie meinen, darunter würden Sie noch mehr schwitzen – wenn die Sonne direkt auf Ihren Kopf knallt, heizt der sich garantiert mehr auf. Vom Sonnenbrand im Gesicht einmal ganz abgesehen.

Der Körper braucht die richtige Hitzebehandlung

Was für die Kleidung gilt, sollten Frauen (und einige Männer) auch bei ihrer Frisur beherzigen: Eng anliegend verursacht Hitzestau, also tragen Sie lange Haare hochgesteckt oder zusammengebunden und halten Sie auch die Stirn frei. Auch beim Make-up gilt: Atmungsaktiv ist besser. Vermeiden Sie also dicke Schichten auf Haut und Augenlidern, waschen Sie lieber zwischendurch Ihr Gesicht immer mal wieder lauwarm ab und lassen es an der Luft trocknen. Diesen erfrischenden Effekt können Sie natürlich auch Ihren Unterarmen und Füßen zwischendurch gönnen, wenn Sie Gelegenheit dazu haben. Und wenn Sie heimkommen und Ihr Körper nach einer Dusche schreit:
Bitteschön, aber lauwarm ist besser als eiskalt. Dann verschließen sich nämlich die Poren, weil Ihr Körper versucht, einen Verlust an Körpertemperatur zu vermeiden. Erneutes Schwitzen ist also vorprogrammiert. Sie schwitzen und brauchen deshalb ständig Ihr Deospray?
Vorsicht, Hautreizungen drohen! Jetzt ist es besser, auf Körperpuder auszuweichen oder auf sanfte Deocremes.

Leichte Kost und keine scharfen Gewürze

Lassen Sie Ihren Körper auf niedrigen Touren laufen. Dazu gehört auch, dass Ihr Magen sich nicht mit fettreichen, schweren Speisen abquälen muss. Obst, Salat Joghurtspeisen, Geflügel und Co. sind nicht umsonst beliebte Sommerkost. Und muss es unbedingt eine warme Mahlzeit täglich sein? Bei großer Hitze geht es sicher auch einmal ohne, denn die erhöhten Temperaturen, die Sie in Ihren Bauch leiten, müssen erst einmal wieder ausgeschwitzt werden. Dass scharfe Speisen zu Hitzewallungen und starker Durchblutung führen, dürfte allgemein bekannt sein. Also in diesen Tagen am besten kein „Scharf“ auf den Döner und aufs Putensteak.

Fazit für das Wohlfühlklima

Wissen der Klasse 1, aber immer wieder vergessen: Trinken, trinken, trinken. Mit Mineralwasser, Fruchtschorle und Kräutertee gleichen Sie den Wohlfühlklima Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen am effektivsten aus.

Gartenexperte

Ich bin seit vielen Jahren im Onlinehandel tätig und interessiere mich insbesondere für den Bereich Social Media im Handel. Meine Blogthemen erscheinen in lockeren Abständen und sollen unterhalten – sind aber facettenreich und reichen von alltäglichen bis speziellen Themen.

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